Zwei Kulturen in all ihren Facetten kennen lernen

24. Februar 2008 um 17:41 Uhr | In Freizeit-Tipps | kommentieren

Grenzenloses Fahrvergnügen auf der „United Countries Tour“

Fahrradtour durch die RegionZwei Länder, zwei Kulturen, eine Tour: Auf der „United Countries Tour“ lernen Radler die eindruckvolle Landschaft dies- und jenseits der deutsch-niederländischen Grenze kennen. Dabei kommen Naturliebhaber und Abenteuerlustige auf dem 600 Kilometer langen Radwegenetz gleichermaßen auf ihre Kosten. Ob auf Tagestouren oder auf mehrtägigen Radwanderungen: Die „United Countries Tour“ kann auf vielfältigen und abwechslungsreichen Wegen erkundet werden. Schwerpunkte bilden die 180 Kilometer lange „Smokkelroute“ und die 220 Kilometer lange „Pionierroute“ – beide ein Muss für passionierte Radwanderer und solche, die es werden wollen.

Alte, geheimnisvolle Schleichwege in der Grenzregion sind nicht nur Zeugnisse der traditionellen Verbindung zwischen den Ländern und Kulturen, sondern auch die letzten Spuren der einstigen Schmuggler. Auf der „Smokkelroute“ fahren Radler entlang alter Bachläufe, blühender Felder und über kurvenreiche Wege. Einige der Straßen sind sogar noch als alte Schmuggelrouten gekennzeichnet und lassen Erinnerungen an den „kleinen Grenzverkehr“ zwischen Deutschen und Niederländern lebendig werden.

Zu neuem Leben erweckt wird auch die Geschichte der ersten Siedler im Moor. Auf der „Pionierroute“ spühren Radfahrer den Pioniergeist. Sie begegnen historischen Schätzen und technischen Sehenswürdigkeiten, wie den eindrucksvollen „Ölnickern“. Vorbei an weitläufigen Moor- und Heidegebieten, verträumten Dörfer und schnurgeraden Kanälen laden Museen wie das Emslandmoormuseum zu einer Reise in die Vergangenheit ein.

Wer möchte, kann die reizvolle Grenzregion aber auch mit dem Auto erkunden. Drei ausgeschilderte Tagesrouten führen durch das „Land der Pioniere“. Torf und Wind, Öl und Gas: Das sind die Themen der „Energieroute“. Hier begleiten die unterschiedlichsten Energiequellen die Entdecker auf ihrem Weg. Von Moorarbeitern, Händlern und hohen Herren erzählt hingegen die „Zwei Kulturen Route“. Sie hebt Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten im Leben auf beiden Seiten der Grenze hervor. Die Route „Veen und Moor“ führt schließlich vorbei an einigen der eindrucksvollsten Naturschätze der Region.

Spannende Hintergrundinformationen zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Routen liefert den Auto-Pionieren das „Dynamische Audio-Geo-Informationssystem für Touristen“, kurz DAGIT. Über einen kleinen Pocket-PC mit Lautsprechern lauschen die Reisenden historischen Fakten, Anekdoten und unterhaltsamen Berichten von Einheimischen.

Weitere Informationen:
Emsland-Touristik GmbH, Ordeniederung 1, 49716 Meppen, Tel. 05931 – 442266, info@emsland-touristik.de

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