Die Geschichte der Emslandlager
20. März 2008 um 10:41 Uhr | In 60 Sekunden | kommentierenDas Dokumentations- und Informationszentrum Emslandlager
Mit der Vergangenheit beschäftigt sich in Papenburg ein ganz besonderes Informationszentrum – das DIZ. In einem alten Fehnhaus wird in einer Dauerausstellung mit zahlreichen Exponaten von ehemaligen Lagerinsassen die Geschichte der Emslandlager 1933 bis 1945 dargestellt. In einem zweiten Ausstellungsraum werden Wechsel- und Sonderausstellungen präsentiert.
Zum Anhören: DIZ > 01:14 – mp3
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Mehr Informationen gibt’s auf der Homepage des DIZ.
Die aktuelle Sonderausstellung heißt übrigens “Lachen im Dunkeln. Amüsement im Lager Westerbork. 1942 – 1945″: Ende 1939 trafen in dem von der niederländischen Regierung errichteten zentralen Flüchtlingslagerfür deutsche Juden in der Provinz Drenthe die ersten Menschen ein. Drei Jahre später richtete die deutsche Besatzungsmacht dieses Lager als Durchgangslager für zur Deportation in die Konzentrations- und Vernichtungslager vorgesehenen Juden ein. In Westerbork wurde eine Scheinwelt für sie aufgebaut, die ihnen die Hoffnung gab, „sicher“ zu sein: Ein Orchester spielte muntere Melodien, Kabarettisten vor allem aus Berlin gestalteten Abendveranstaltungen, es wurde Theater gespielt – all dies auf höchstem künstlerischen Niveau.
Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Mai im DIZ zu sehen
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