“Les Misérables – Die Elenden”
31. Mai 2009 um 13:23 Uhr | In Reisebericht | kommentierenWaldbühne Ahmsen startet in den 61. Spielsommer
Wenn sich in dem beschaulichen Dörfchen Ahmsen Auto an Auto reiht und ein regelrechter Stau entsteht, dann liegt das nicht daran, dass die Emsländer nicht Autofahren können. Vielmehr ist diese Szenerie ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Waldbühne Ahmsen den Spielsommer 2009 eröffnet hat. Niedersachsens erfolgreichste Freilichtbühne ist ein wahrer Besuchermagnet und ein Garant für gute Unterhaltung unter freiem Himmel – das ist längst nicht nur den Emsländern bekannt.
In diesem Jahr hat sich die Laien-Spielscharr an einen Klassiker der Weltliteratur gewagt: “Les Misérables – Die Elenden” von Victor Hugo. Die Waldbühne Ahmsen nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise in das Frankreich des 19. Jahrhunderts. Liebe und Leid, Freude und Schmerz, Spannung und Hoffnung sind in diesem Schauspiel Programm.
Zum Anhören: Les Misérables > 03:08 – mp3
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Wer sich dieses Theaterereignis 2009 nicht entgehen lassen möchte, findet im Reisetagebuch-Veranstaltungskalender die Aufführungstermine von “Les Misérables” auf der Waldbühne Ahmsen.
Als Kinderstück wird in diesem Jahr übrigens die “Biene Maja” aufgeführt. Premiere ist am 14. Juni 2009 um 15 Uhr 30.
Wenn flügelschwingende Bauwerke im Mittelpunkt stehen…
30. Mai 2009 um 07:35 Uhr | In News | kommentierenPfingstmontag ist der 16. Deutsche Mühlentag
Alle Jahre wieder lädt die „Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V.“ am Pfingstmontag zum Deutschen Mühlentag. Bundesweit stehen weit über 1.000 Wind- und Wassermühlen an diesem Tag im Mittelpunkt des Interesses. Auch die emsländischen Mühlenvereine lassen sich nicht lumpen und bieten ein buntes Programm rund um die hiesigen flügelschwingenden Bauwerke an – von kostenlosen Führungen über Handwerkermärkte bis hin zum Brotbacken. Welche Mühlen Sie sich im Emsland unbedingt einmal anschauen sollten, erfahren Sie in der Rubrik Freizeit-Tipps.
Startschuss für das emsländische KULTOUR-Highlight des Jahres
28. Mai 2009 um 10:07 Uhr | In Reisebericht | kommentierenKleines Fest im großen Park – jetzt entscheidet das Los
Wenn das Kreishaus in Meppen gestürmt wird und sich im gesamten Landkreis Emsland vor Bank- und Zeitungsfilialen lange Schlangen bilden, dann ist eines klar: der Vorverkauf für das „Kleine Fest im großen Park“ im Schloß Clemenswerth hat begonnen. In den vergangenen Jahren waren die Karten so blitzschnell ausverkauft, dass es viele enttäuschte Gesichter gab. Deshalb haben die Veranstalter den Kartenverkauf neu geordnet – jetzt entscheidet das Los. Anke Westerkamp hat die Einzelheiten zu diesem neuen Vergabeverfahren.
Zum Anhören: Neues Vergabeverfahren beim kleinen Fest > 03:11 – mp3
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Bis zum 19. Juni können Sie sich im Internet unter www.kleinesfest-clemenswerth.de anmelden und Sie sich dort für Eintrittskarten bewerben. Mit etwas Glück sind Sie dann am 29. August beim kleinen Fest im großen Park dabei. Hier finden Sie Einzelheiten zu den Programmpunkten 2009. mehr…
Auf zwei Rädern unterwegs auf einem echten „Klassiker“
26. Mai 2009 um 07:26 Uhr | In Freizeit-Tipps | kommentierenDer Geestradweg: Von der Ems bis zur Weser und wieder zurück
Das Emsland, das Oldenburger Münsterland und der Naturpark Wildeshauser Geest – drei Landschaften, die facettenreich, wunderschön und unverwechselbar sind. Und doch haben diese drei trotz ihrer Einzigartigkeit eines gemeinsam: Sie alle durchquert der Geestradweg, ein echter „Klassiker“ unter den Radwanderwegen. Auf knapp 180 Kilometern verbindet die Route die Flüsse Ems und Weser und führt vom beschaulichen Meppen bis in die Hansestadt Bremen, wo das städtische Leben pulsiert. Vorbei an verträumten Dörfern und mystischen Großsteingräbern kommen auf dem Geestradweg alle Radfahrer inmitten der idyllischen Natur auf ihre Kosten – vom Gelegenheitsradler bis hin zum Fahrrad-Urlauber.
Ausgangspunkt einer Tour entlang des Geestradweges ist im Emsland die als „grüne Stadt am Wasser“ bekannte Kreisstadt Meppen. Von der über 1.200 Jahre alten Stadt – die einst übrigens auch eine Hansestadt war – führt der Weg die Radler gen Norden. Entlang von Wiesen und Wäldern überqueren sie den Hümmling, einen sanft geschwungenen Geestrücken, der sich aus den sonst eher flachen Niederungen des übrigen Emslandes emporhebt. Aber keine Angst, trotz der Hügellandschaft werden die Radfahrer auf ihrem Weg nicht mit Steigungen konfrontiert.
So können sie in aller Ruhe die vielen Sehenswürdigkeiten links und rechts des Weges entdecken, wie die über 5.000 Jahre alten, eindrucksvollen Großsteingräber und Grabhügelfelder. Diese geheimnisvollen Monumente der Vergangenheit weisen den Weg nach Sögel. Dort erwartet die Radler ein echtes Highlight. Als fabelhaftes Jagdrevier seit Jahrhunderten geschätzt, hat der waldreiche Hümmling einst auch den Kölner Kurfürsten Clemens August
angezogen. Er war von der Landschaft so begeistert, dass er der Region ein architektonisches Juwel bescherte: Schloss Clemenswerth in Sögel, das einzige Jagdsternschloss Europas. Mit seinen weitläufigen Alleen ist das barocke Schloss ein idealer Ort für einen kurzen Zwischenstopp.
Über Werlte führt der Geestweg schließlich weiter durch das Oldenburger Münsterland vorbei am Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre und dem Museumsdorf Cloppenburg zum Naturpark Wildeshauser Geest. Dort können die Radfahrer unter anderem das größte erhaltene Grabhügelfeld Nordeuropas bestaunen. Nach einem Abstecher in das lebendige Städtchen Syke erreichen sie dann das Ziel ihrer Reise, die Hansestadt Bremen mit ihren berühmten Stadtmusikanten. Und dann heißt es auch bald schon wieder „zurück ins Emsland“, denn der Geestradweg ist natürlich in beide Richtungen ausgeschildert – von der Ems bis zur Weser, von Hansestadt zu Hansestadt und wieder zurück.
Ein Tipp: Eine detaillierte Beschreibung aller Routenabschnitte inklusive Stadtplänen und einem Übernachtungsverzeichnis liefert das Radtourenbuch „Geest-Radweg“. Ausführliche Informationen rund um den „Klassiker“ der Radwege gibt es auf der Internetseite www.geestweg.de.
Weitere Informationen:
Emsland-Touristik GmbH, Ordeniederung 1, 49716 Meppen, Tel. 05931 – 442266, info@emsland.com
Einmal in die Steinzeit und wieder zurück
24. Mai 2009 um 13:09 Uhr | In Reisebericht | kommentieren“Straße der Megalithkultur” eröffnet
330 Kilometer, 33 Stationen und 5.000 Jahre alte Sehenswürdigkeiten – das sind die wichtigsten Fakten rund um die neue “Straße der Megalithkultur”. Diese Reiseroute verläuft zwischen Osnabrück, Meppen, Wildeshausen und Oldenburg und lädt zu einer Zeitreise in die mystische Vergangenheit ein. Nach dem Vorbild der “Deutschen Weinstraße” oder der “Niedersächsischen Milchstraße” thematisiert diese neue Ferienstraße nun die Megalithkultur.
Wie lebten unsere Vorfahren einst vor tausenden von Jahren? Mit welchen Alltagsproblemen wurden sie wohl konfrontiert? Wie sahen ihre Vorstellungen von einem Leben nach dem Tod aus? Fragen, die entlang der “Straße der Megalithkultur” geklärt werden sollen. Friedhelm Esters war bei der Eröffnung der Straße in Ankum dabei.
Zum Anhören: Straße der Megalithkultur > 02:46 – mp3
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Eine Faltkarte zur “Straße der Megalithkultur” können Sie beim Tourismusverband Osnbrücker Land e.V. anfordern. Weitere Informationen rund um diese besondere Straße finden Sie demnächst auch im Internet unter www.strassedermegalithkultur.de.
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