Der Emsland RADexpress kommt

29. Juni 2009 um 08:06 Uhr | In Reisebericht | kommentieren

Ab dem 4. Juli startet der neue Service für Radfahrer

Landrat Hermann Bröring, Marianne Hiebing, Vorsitzende des Tourismusverband Emsland und  Uwe Carli (v.r.) von der Emsland Touristik präsentieren den Flyer zum RADexpress, der mit Projektstart bei der Emsland Touristik, bei den Städten und Gemeinden sowie bei der Emsländischen Eisenbahn erhältlich ist.Eine gute Nachricht für alle Touristen und Einheimischen: Der Emsland RADexpress kommt. Konkret heißt das: Ab dem kommenden Wochenende verkehren vier zusätzliche Buslinien im Emsland. Dabei sind die Busse jeweils mit Fahrradanhängern ausgestattet, so dass eine Fahrradmitnahme nun auch problemlos im Bus möglich ist.

Zum Anhören: Emsland RADexpress > 02:04 – mp3

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Der RADexpress verkehrt von Juli bis Ende Oktober an den Wochenenden und Feiertagen, wobei die Fahrzeiten mit dem Fahrplan der Bahn abgestimmt sind. Die Mitnahme des Fahrrades kostet 1,10 Euro. Die Busse mit Fahrradanhänger werden auf folgenden Strecken eingesetzt:

• Lathen – Sögel – Werlte – Vrees (Geest-Radweg, Schloss Clemenswerth),
• Meppen – Haselünne – Herzlake – Hölze (Hase-Ems-Tour, Anbindung an Hasetal-Express),
• Meppen – Groß Hesepe – Twist (Moormuseum, Naturpark mit Bargerveen) und
• Lingen – Thuine – Freren – Lengerich (Erholungsgebiet Saller See, Anschluss Emsland-Route in das Hasetal und das südliche Emsland)

Adrenalin pur: In luftigen Höhen Mut und Geschicklichkeit beweisen

27. Juni 2009 um 09:19 Uhr | In Freizeit-Tipps | kommentieren

Auf Klettertour durch das Emsland

Sie sind aus kaum einem Abenteuerfilm wegzudenken: Szenen, in denen sich die Helden kühn an Seilen durch die Lüfte schwingen oder über wackelige Brücken klettern. Wie moderne Artisten meistern sie mühelos diese Herausforderungen. Wer sich auch einmal wie ein echter Abenteurer fühlen und sein Mut und Geschick unter Beweis stellen möchte, kann dies im Emsland an gleich drei Orten ausprobieren.

In luftigen Höhen: Kletterwald SurwoldIn Surwold heißt es: Der Wald ruft. Inmitten von Tannen, Fichten und Kiefern stehen im „Kletterwald Surwold“ Spaß und Abenteuer im Mittelpunkt. Auf vier Parcours entdecken Kinder und Erwachsene den Wald aus der Vogelperspektive.
Der „Kids-Parcours“ bietet eine Erlebniswelt für Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren. Knapp zwei Meter über dem Boden testen die Kleinsten hier an zwölf Stationen ihre Kletterkünste. Alle, die das Klettern erst Klettern im Kletterwald Surwoldeinmal ausprobieren möchten, kommen auf dem „Basic-Parcours“ auf seine Kosten. Nepalbrücke, Wipfelsurfen oder Winkelweg: Schritt für Schritt wird der Wald in bis zu vier Metern Höhe „erklettert“. Sportlichkeit und Geschicklichkeit sind hingegen beim „Sporty-Parcours“ gefragt. Erlebnishungrige überwinden hier dreizehn Elemente – vom Flohsprung bis zum Steigbügelsteg. Richtig zur Sache geht es schließlich beim „Risiko-Parcours“. In schwindelerregenden Höhenlagen bis zu zehn Metern wird auf der schwierigsten Strecke einiges an Konzentration und körperlicher Anstrengung abverlangt.

Eine der zahlreichen Klettermöglichkeiten im "Kletterwald Surwold"Zum Klettern in luftigen Höhen braucht es aber nicht zwangsläufig einen Wald. „Klettervergnügen pur“ verspricht das Ferienzentrum Schloss Dankern bei Haren in seinem hauseigenen „Hochseilgarten Dankern“. Bereits vom Parkplatz des Ferienzentrums aus, sticht der große Erlebnisparcours mit seinen insgesamt 18 verschiedenen Balancierhindernissen in rund zehn Metern Höhe ins Auge.

Sobald das Klettergeschirr angelegt ist, steht einer spannenden Klettertour im Hochseilgarten nichts mehr im Wege. Ob durch das Spinnenwebennetz, über die Trapezbrücke oder von einer schwingenden Schaukel zu nächsten: In Dankern gehen Mut, Selbstvertrauen und Risikobereitschaft Hand in Hand. Belohnt werden die Kletterer mit jeder Menge Spaß und vielen neuen, wertvollen Erfahrungen.

Wer mag, kann sich auch in Lingen in der Höhe erproben. Im Kanu Klettercamp erwartet Jung und Alt eine kleinere, aber nicht minder abwechslungsreiche Kletteranlage. Highlight ist neben einer Kletterwand und einem Natur-Seilgarten ein sechs Meter hoher Kletterturm mit Felsstruktur. Von dort oben können die Kletterer mit etwas Glück sogar einen Blick auf die Ems erhaschen.

Weitere Informationen:
Kletterwald Surwold, Waldstraße, 26903 Surwold, Tel. 04961/667300, info@kletterwald-surwold.de
Ferienzentrum Schloss Dankern, 49733 Haren, Tel. 05932 – 72230, info@schloss-dankern.de
Kanu Klettercamp Lingen, Nordhornerstr.1b, 49809 Lingen, Tel. 0591-831214, info@kanu-klettercamp.de

Sterne für das Emsland und die Grafschaft

24. Juni 2009 um 15:40 Uhr | In Reisebericht | kommentieren

Sieben Betriebe mit G-Klassifizierung ausgezeichnet

Sieben Betriebe im Emsland und der Grafschaft sind klassifiziert wordenIm Emsland und der Grafschaft Bentheim hat es “Sterne geregnet”. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) hat gleich sieben Gasthöfe und Pensionen in der Region mit der neuen G-Klassifizierung ausgezeichnet. Nun zieren auch kleine Betriebe ein Schild mit einem bis vier Sternen, ähnlich wie man es von Hotels kennt. Aber was genau steckt hinter der G-Klassifizierung und was haben die Gäste davon?

Das "Sterne-Schild" der G-KlassifizierungZum Anhören: G-Klassifizierung > 02:40

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Weitere Informationen zu den Bewertungskriterien und wo Sie klassifizierte Gasthöfe und Pensionen finden, können Sie hier nachlesen.

Im „emsländischen Texas“ auf der Suche nach dem „schwarzen Gold“

23. Juni 2009 um 07:01 Uhr | In Freizeit-Tipps | kommentieren

Zu Besuch im Erdöl-Erdgas Museum Twist

Ölnicker prägen das Bild von Twist und UmgebungIn der Ferne zeichnen sich die Silhouetten von zahlreichen Ölpumpen am Horizont ab. Rhythmisch bewegen sich die Pumpen sanft auf und ab, ganz so, als ob sie dem Betrachter zunicken würden. Wer in und rund um Twist unterwegs ist, fühlt sich schnell ins amerikanische Texas versetzt. Dieser Vergleich liegt nahe, auch wenn in der beschaulichen Gemeinde natürlich alles ein paar Nummern kleiner ist als in Amerika und es hier auch keine Cowboys gibt. Aber seit den 50er Jahren werden in Twist Erdöl und Erdgas gefördert – genauso, wie in Texas.

Im Erdölmuseum darf natürlich auch ein Ölfass nicht fehlen„Ölpumpen“ und Pipelines prägen jedoch nicht nur das Landschaftsbild des „emsländischen Texas“. Dem Weg des „schwarzen Goldes“ ist sogar ein eigenes Museum gewidmet. Seit mittlerweile zehn Jahren informiert das Erdöl-Erdgas Museum in Twist über dieses spannende Thema. Ursprünglich in den Kellerräumen des Heimathauses untergebracht, ist das Museum nun vor drei Monaten in sein neues Domizil direkt gegenüber dem Heimathaus umgezogen. In modernen, hellen Räumen hat das Museum hier Antworten auf (fast) alle Fragen, die den Besuchern unter den Nägeln brennen: Wie entstehen Erdöl und Erdgas? Wie können die Rohstoffe gefunden werden? Und was hat eigentlich der Bentheimer Sandstein mit dem Erdöl zu tun?

Blickfang: ein BohrturmmodellBohren, Fördern und Verarbeiten der Rohstoffe sind die drei zentralen Themenbereiche des Museums. Anschauliche Modelle, reich bebilderte Infotafeln und originale Werkzeuge aus dem Arbeitsalltag der Erdölförderung bringen Interessieren die weitgehend unbekannte und komplexe Thematik näher. Highlight und zugleich Blickfang im Eingangsbereich des Museums ist ein vier Meter hohes originalgetreues und funktionstüchtiges Modell eines Bohrturms aus den 1970er Jahren. Auf einer Galerie werden zudem Sonderausstellungen zu einzelnen Themenbereichen gezeigt, wie dem Off-Shore-Bohren.

Eine Rettungskapsel im Außengelände des Erdöl-Erdgas-MuseumsErgänzt werden die Ausstellungen im Erdöl-Erdgas Museum durch einen ganz besonderen Skulpturengarten mit Großobjekten aus dem Bereich der Erdölförderung. Hier haben die Besucher Gelegenheit, unter anderem eine originale Rettungsinsel von einem Bohrturm in der Nordsee einmal aus der Nähe zu betrachten – und natürlich dürfen auch hier die typischen „Ölnicker“ nicht fehlen.

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 3 Euro, Kinder 1 Euro

Weitere Informationen:
Erdöl-Erdgas Museum Twist, Flensbergstraße 13, 48767 Twist, Tel. 05936 – 93300, info@erdoel-erdgas-museum-twist.de

Maßarbeit um 1 Uhr nachts: “Celebrity Equinox” schiebt sich durch Dockschleuse

20. Juni 2009 um 16:42 Uhr | In Reisebericht | kommentieren

Trotz Wirtschaftskrise: Neuer Luxusliner hat Papenburger Meyer Werft verlassen

Die "Celebrity Equinox" kurz vor der Emsüberführung (Foto: Philine Hachmeister)Es ist schon ein wenig paradox: Die weltweite Wirtschaftskrise treibt tausende Firmen in die Pleite, nahezu täglich bestimmen Insolvenzmeldungen das Bild der Nachrichten und dennoch wird in Zeiten wie diesen ein 500 Millionen Euro teurer Luxusliner gebaut – einfach so, als ob es nie eine Krise gegeben hätte. Die “Celebrity Equinox”, das neueste Traumschiff für die amerikanische Reederei “Celebrity Cruises”, ist ein Symbol für Luxus in Perfektion: Panoramadecks, Wellness- und Spabreiche, ja sogar eine große Rasenfläche gibt es an Bord des Schiffes.

Die "Equinox" hat die Dockschleuse der Meyer Werft passiert (Foto: Philine Hachmeister)Wer mit der “Equinox” über die sieben Weltmeere fahren möchte, muss dafür allerdings tief in die Tasche greifen und mehrere Tausend Euro investieren. Ganz umsonst war dafür immerhin der erste Blick auf den neuen Luxusliner, als dieser in der vergangenen Nacht von Papenburg aus nach Eemshaven überführt wurde. Einige hundert Schaulustige wollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen und waren zu später Stunde zur Meyer Werft gekommen. Sie alle wollten live dabei sein, wenn sich eines der größten jemals in Deutschland gebauten Schiffe durch die schmale Dockschleuse der Werft schiebt und langsam auf der Ems gen Nordsee fährt.

Reisetagebuch Reporterin Rebekka Gaebel bei der Überführung der "Equinox" (Foto: Philine Hachmeister)Auch Reisetagebuch-Reporterin Rebekka Gaebel war bei der Emsüberführung der “Equinox” dabei und hat sich um 1 Uhr nachts von dem Anblick des schwimmenden Hotels schlicht überwältigen lassen. Krisen und Probleme schienen Samstagnacht weit weg zu sein.

Zum Anhören: Celebrity Equinox > 04:22 – mp3

Schwimmender Luxus: Die "Celebrity Equinox" (Foto: Philine Hachmeister)

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Die “Celebrity Equinox” ist übrigens nach der “Solstice” das zweite von fünf Schiffen, die in Papenburg für die Reederei Celebrity Cruises gebaut werden. Im nächsten Jahr soll die “Celebrity Eclipse” das Baudock der Meyer Werft verlassen.

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