Kunst als Ausdruck von Freiheit

31. August 2009 um 08:15 Uhr | In News | kommentieren

Neue Sonderausstellung im DIZ in Papenburg

Bleistiftzeichnung von Ernst Walsken: Am Tisch (verelendet), Lager II AschendorfermoorDas Dokumentations- und Informationszentrum Emslandlager (DIZ) in Papenburg ist für seine eindrucksvollen und emotional bewegenden Sonderausstellungen bekannt. Nun wurde eine weitere bewegende Ausstellung eröffnet: “Kunst als Freiheit und Zeugnis. Zum 100. Geburtstag des Moorsoldaten Ernst Walsken. Arbeiten 1930 – 1946″.

Ernst Walsken wurde am 27. Dezember 1909 in Solingen geboren. Schon früh begeistert sich der Sohn eines Messerreiders für die Kunst. Anfang der 1930er Jahre entstehen erste Arbeiten in Auseinandersetzung mit Kubismus und Bauhaus. Politisch wendet er sich in dieser Zeit der sozialistischen Linken zu. Auf Anregung seines Freundes Johann August Preusse, eines Meisterschülers von Paul Klee, beginnt er 1932 ein Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie.

1934 wird er aus politischen Gründen von der Schule verwiesen. Von nun an arbeitet er wieder im erlernten Malerhandwerk und engagiert sich zunehmend im antifaschistischen Widerstand. Zusammen mit anderen verteilt er im Rhein-Ruhr-Gebiet verbotene Schriften. Er wird 1935 verhaftet, ein knappes Jahr später vom Oberlandesgericht Hamm wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu einer mehrjährigen Zuchthausstrafe verurteilt.

Das Lager Esterwegen (Foto: Gedenkstätte Esterwegen)1937 bringt man ihn in das Strafgefangenenlager VII Esterwegen, noch im selben Jahr wird er von dort in das Lager II Aschendorfermoor verlegt. Im November 1939 ist seine Haftzeit um. 1942 wird er in das Bewährungsbataillon 999 eingezogen. In Nordafrika gerät er in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Aus dem Lager Huntsville (Texas) wird er nach McCain am Mississippi, 1944 schließlich in das Lager Fort Devens (Massachusetts) verlegt. Im November 1945 kann er nach Solingen zurückkehren…

In all diesen Jahren, letztlich Zeit seines Lebens, ist Kunst für Ernst Walsken Ausdruck von Freiheit, zugleich ein Weg intensivster und vielfältigster Auseinandersetzung mit sich und der Umwelt. Selbst als Moorsoldat lässt er sich, trotz aller Verbote und Gefahren, die Freiheit künstlerischer Betätigung nicht nehmen.

Die Lagerzeichnungen, die in Esterwegen und Aschendorfermoor entstehen, werden zu Zeugnissen, Dokumenten der dortigen Verhältnisse. Sie zeigen das, was ihm wichtig und erzählenswert war: die Gefangenen vor oder in den Baracken, die geschundenen, müden Kameraden.

Die Ausstellung ist bis zum 20. Dezember dienstags bis freitags und sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Schlafen war gestern: Die 2. Lange Nacht der Lingener Kirchen

28. August 2009 um 07:27 Uhr | In News | kommentieren

Eine Nacht voller Konzerte, Theater, Lesungen und und und

2. Lange Nacht der Lingener KirchenHeute Abend sollten Sie noch einmal früh ins Bett gehen und lange schlafen. Denn morgen Abend gilt es unbedingt wach zu bleiben – die 2. Lange Nacht der Lingener Kirchen steht auf dem Programm.

An diesem ungewöhnlichen Event beteiligt sind die drei Lingener Altstadtkirchen, das heißt, die reformierte, die lutherische und die katholische Kirche. Außerdem sind auch die Stadt Lingen, das Jüdische Bethaus und das Emslandmuseum mit im Boot. Aber was erwartet die Besucher in dieser besonderen Nacht?

Eröffnet wir die Lange Nacht um 19 Uhr auf dem Lingener Marktplatz. Ab 19 Uhr 30 laden dann die Stadtkirchen zu Konzerten, Lesungen, Theaterstücken und Meditationen ein. Hier finden Sie die verschiedenen Programmpunkte der Kirchen in der Übersicht:

Gedenkort Jüdische Schule

Jeweils um 19.30, 20.30 und 21.30 Uhr laden Johannes Wiemker und Ruth de Vries zu jüdischen Geschichten und Liedern ein.

Kreuzkirche

Um 19.30 Uhr liest unter dem Motto „Gepfefferte Predigten“ Michael Sänger. Das Theaterstück „Katharina von Bora, die Frau Martin Luthers lädt zur Tafelrunde ein“ wird von der Frauengruppe Mittendrin von der Johanneskirche um 20.30 Uhr aufgeführt. Konzerte finden um 21.30 Uhr mit dem Unter- und Mittelstufenchor und Orchester und um 22.30 Uhr mit dem Oberstufenchor des Franziskusgymnasiums Lingen statt.

Refomierte Kirche

Um 19.30 Uhr wird die Theatergruppe Klancaso von der Fachhochschule unter der Leitung von Diana Trautsch das Theaterstück „Abenteuerliche Entdeckungen“ aufführen. Pastor Ernst Wissmann wird um 20.30 Uhr „den Menschen Calvin“ vorstellen. Meditatives Relaxen mit Liedern, Musik, Dias und Texten von Maria und Ulrich Lehmann, Josefa Pranger und Maria Rusche findet um 21.30 Uhr statt. Um 22.30 Uhr Taizegebet mit Kaplan Ansgar Stolte, Holger Berentzen und der Jugendschola „St. Bonifatius“.

Emslandmuseum

Um 19.30 und 21.30 Uhr Führung durch die Ausstellung „Johann Calvin und die reformierte Kirche im Emsland“ durch Martin Koers, Nordhorn. Um 20.30 und 22.30 Uhr finden Führungen mit dem Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck unter dem Motto „Glauben daheim – reformierte Frömmigkeit zu Hause“ statt.

St. Bonifatiuskirche

„Nachklänge“ Um 19.30 Uhr singt die Gruppe „Cantamus“ (Maria Königin, Lingen) neue geistliche Lieder. „Gloria in excelsis Deo“ – Um 20.30 Uhr singt der Chor St. Bonifatius unter der Leitung von Joachim Diedrichs Werke für Chor und Orgel von Rutter, Vierne u.a. .
Unter dem Motto „Jubiläumskomponisten 2009“ spielt Kantor Peter Müller Werke von Händel, Haydn und Mendelssohn-Bartholdy ab 21.30 Uhr. Um 22.30 Uhr findet eine meditative Erschließung der Ausstellung „Menschenbilder“ von Andreas Kuhnlein statt.

Marktplatz

19 Uhr Eröffnung mit der Gruppe „Ashira“. Anschließend bieten die Lingener Kirchengemeinden Getränke und kulinarische Köstlichkeiten an, dazu gibt es Infos, Begegnungen und Gespräche. Ab 20 Uhr Konzert mit „Georgie`s Groove Orchestra“, Schulband des Gymnasium Georgianum unter der Leitung von Tobias Bako. Ab 21.30 Uhr „Ashira“ mit dem aktuellen CD Programm „Nicht allein“. Die bekannte 12köpfige NGL-Band spielt groovige Songs von Soul/Funk bis Pop/Rock und geistvollen Texten von Gott und der Welt.

Aktuelle Tourismus-News für das Emsland

27. August 2009 um 07:40 Uhr | In Tourismus-News | kommentieren

Das Neueste aus der Tourismus-Branche kurz und kompakt

Das Burfräulein Marianne in HaselünneHaselünne- Die Stadt Haselünne ist Mitglied im Westfälischen Hansebund geworden. Die Mitgliedschaft wurde am Wochenende beim Deutschen Hansetag in Medebach perfekt gemacht. Insgesamt sind 45 Städte in diesem Verband organisiert. Unter anderem auch Fürstenau. Dort soll im kommenden Jahr der Hansetag stattfinden. Haselünne ist seit dem Mittelalter in der Hanse. Bürgermeister Werner Schräer erhofft sich durch die Mitgliedschaft positive Aspekte für Handel und Tourismus.

Kiellegung Disney (Foto: Meyer Werft)Papenburg- Auf der Papenburger Meyer-Werft wurde jetzt das größte jemals in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff auf Kiel gelegt. Die „Disney-Dream“ wird 340 Meter lang und 37 Meter breit. An Bord wird es 1250 Kabinen geben. Nach Angaben eines Werft-Sprechers werden auch viele Disney-Details mit eingebaut. Das Äußere soll an die Kreuzfahrtschiffe der 30er-Jahre erinnern. Das Schiff soll Anfang 2011 seinen Dienst aufnehmen.

Ein Umhang wie ihn Steinzeitmenschen einst aus Bast hergestellt habenMeppen- Nur noch bis zum 30. August läuft im Ausstellungszentrum Archäologie die Sonderausstellung „Bast, Binsen, Brennnessel – textiles Material der Steinzeit“. Zu dieser Ausstellung gibt es am Sonntag um 15 Uhr nochmals eine öffentliche Führung.

Woraus hat man einst Schuhe, Hüte, Taschen und Kleidungsstücke gefertigt, bevor Baumwolle, Filz und Kunstfasern ihren Siegeszug antraten? Was haben die Menschen vor 5.000 Jahren an Kleidung getragen?

Zum Anhören: Bast, Binsen, Brennnessel > 03:06 – mp3

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Mit einer handbreit Wasser unterm Kiel durch das „Paradies für Kanuten“

26. August 2009 um 08:23 Uhr | In Freizeit-Tipps | kommentieren

Paddeln auf Ems, Hase und Dortmund-Ems-Kanal

Wasserspaß auf der EmsSonnenstrahlen glitzern auf dem Wasser, Gräser und Schilf wiegen sich gemächlich im seichten Wind, die Flüsse Ems und Hase plätschern leise vor sich hin. Traumhaft idyllisch präsentiert sich die urwüchsige, zum Teil sogar unberührte Flusslandschaft im Emsland. Kenner wissen es längst: Diese wunderschönen Facetten der Natur lassen sich am besten in aller Ruhe vom Wasser aus entdecken – per Kanu, Kajak oder Kanadier. Nicht umsonst gilt das Emsland als „Paradies für Kanuten“.

Bei dem Anblick der zahlreichen Wasserwege schlägt das Herz eines jeden Kanufahrers höher. Erstreckt sich doch das Wassersportrevier auf Ems, Hase und Dortmund-Ems-Kanal auf einer Länge von insgesamt über 440 Kilometern. Dabei sind die Flüsse allesamt mühelos zu bewältigen. Die Strömung ist nicht zu stark und nur selten unterbrechen Wehre oder Schleusen die Fahrt. Gerade für Kanu-Anfänger und Familien mit kleinen Kindern sind die sanft dahin fließenden Flüsse optimal. An zahlreichen Anlegestellen können Boote ausgeliehen und zu Wasser gelassen werden. Und dann heißt es: Rein ins Boot und auf ins Abenteuer.

Ob als Erlebnis- oder Feierabendtour, als Wochenend- oder Gruppenausflug – es gibt viele Gelegenheiten, das Emsland vom Wasser aus zu entdecken und als „Emspirat“ zu erobern. Spannung aber auch Erholung lassen Sportbegeisterte und Naturliebhaber gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Inmitten der malerischen Uferlandschaften kommen aber natürlich auch die Romantiker unter den Kanuten nicht zu kurz – und bei einem knisternden Lagerfeuer am Anlegeplatz gerät wohl letztendlich jeder nach einer erlebnisreichen Kanutour ins Schwärmen.

Damit einem Ausflug auf Ems und Hase nichts im Wege steht, bietet der Flyer „Paddelparadiese“ nützliche Tipps und Hinweise zum Paddeln auf den emsländischen Gewässern. In einer Karte sind nicht nur die Verläufe der Flüsse detailliert verzeichnet, sondern auch Anlegestellen, Schleusen und Wehre markiert. Zudem macht das Faltblatt auf die Kanuverleiher entlang der Flüsse aufmerksam.

Die Kanuverleiher bieten übrigens meist neben der notwendigen Ausrüstung und Einweisungen in das Einmaleins des Strömungslesens sowie in die richtige Paddeltechnik auch zusätzliche Service-Leistungen, wie einen Gepäck- und Fahrradtransfer an. So lassen sich Paddelausflüge auch gut mit Fahrradtouren kombinieren.

Weitere Informationen:
Emsland Touristik GmbH, Ordeniederung 1, 49716 Meppen, Tel. 05931 – 442266, info@emsland.com

Ein Stück Papenburg: Die “Von-Velen-Anlage”

23. August 2009 um 16:38 Uhr | In Reisebericht | kommentieren

Ein Rundgang über das eindrucksvolle Freilichtmuseum im Herzen Papenburgs

Blick auf die "Von-Velen-Anlage" in PapenburgWir schreiben das Jahr 1631: Am 17. April erwarb der Drost Dietrich von Velen das “Gut” Papenburg. Damit legte er den Grundstein für die Erschließung der bis dahin menschenfeindlichen emsländischen Moore – eine Gegend, wie man sie sich heute kaum mehr vorstellen kann. Im Laufe der Jahre errichteten die Siedler ihre Behausungen mitten im Moor und ebneten Papenburg im 18. Jahrhundert den Weg zur offenen See. Der Weg zu den Weltstädten wie Rio de Janeiro, Buenos Aires und New York war frei. Mutige Seefahrer aus dem kleinen Papenburg fuhren diese und andere Städte mit ihren Schiffen an. Doch wie konnte aus der unbedeutenden Torfgräberkolonie eine Stadt mit Welthandel werden?

So sahen die ersten Behausungen im Moor aus: die PlaggenhüttenDas Freilichtmuseum “Von-Velen-Anlage” beantwortet diese Frage und nimmt seine Besucher mit auf eine Reise durch die Vergangenheit. Angefangen von den ersten spärlichen Hütten im Moor bis hin zu den prächtigen Kapitänshäusern. Reisetagebuch-Reporterin Rebekka Gaebel hat auf der “Von-Velen-Anlage” die Geschichte Papenburg hautnah erlebt. In welchen Häusern die Siedler lebten, wie schrittweise immer mehr Komfort in ihr Leben Einzug hielt und wie sich die Stadt entwickelte – das und noch mehr erfahren Sie in der nachfolgenden Reportage.

Zum Anhören: Allgemeines und die Plaggenhütte > 06:35 – mp3

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Die traditionelle Moorkate mit gemauertem GiebelDie Plaggenhütte war eine einfache, fensterlose Behausung. Um insbesondere der Brandgefahr in der Hütte entgegen zu wirken, wurde später ein feuerfester Giebel aus Ziegelsteinen gemauert – die traditionelle Moorkate entstand.

Zum Anhören: Traditionelle Moorkate > 01:36 – mp3

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Klein aber fein: das TorfstecherhausNachdem der Siedler am Kopfende seiner Plaatze den Kanal bis zur Mitte ausgegraben hatte und das Moor bis auf den Sandboden abgeräumt war, errichteten die Torfgräber ihre ersten festen, aus Ziegelstein gemauerten Häuser.

Zum Anhören: Torfstecherhaus von Außen > 03:01 – mp3

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Wohnraum und Stallungen für das Vieh wurden in den Torfstecherhäusern voneinander getrennt. Die Häuser waren komfortabler als die Moorkaten, dennoch gab es keine Heizung, kein elektrisches Licht und kein fließendes Wasser – heute kaum vorstellbar.

Zum Anhören: Torfstecherhaus von Innen > 05:32 – mp3

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Das Haus eines MuttschiffersGrößer als die Torfstecherhäuser waren schließlich die Häuser der Muttschiffer. Diese Schiffer hatte die Aufgabe, den zuvor gestochenen Torf auf kleinen Schiffen durch die Kanäle zu treideln. Mit einem langen Seil wurden die Schiffe per Muskelkraft vorwärts gezogen – ein Knochenjob. Da durfte das Haus dann auch ruhig ein wenig komfortabler sein. Doch der Komfort von damals unterscheidet sich stark von dem, was wir heute als komfortabel erachten – zum Beispiel hinsichtlich der Toiletten…

Zum Anhören: Haus eines Muttschiffers > 03:05 – mp3

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So sahen die einstigen Schiffe aus, die von Klamphauern gefertigt wurdenDer Torf wurde in Ostfriesland, Bremen oder Hamburg verkauft und Ziegelsteine für den Hausbau wurden zurückgebracht. Allmählich hielt der Wohlstand in Papenburg Einzug. Viele Menschen fanden im Schiffbau Arbeit und Einkommen. Werftanlagen wurden errichtet und Papenburg entwickelte sich zu einer Seefahrerstadt. Überall waren Klamphauer – quasi die Meyer Werft im Mini-Format – zu finden, die direkt vor ihren Häusern Torfschiffe bauten. Aus den Muttschiffern wurden Hochseekapitäne – aus den bescheidenen Siedlerhäusern wurden Kapitänshäuser.

Zum Anhören: Haus eines Klamphauers und das Kapitänshaus > 04:15 – mp3

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Das Leben der Menschen in Papenburg hatte sich durch den steigenden Wohlstand und die Öffnung der Stadt hin zu fremden Ländern verändert. Die unmittelbare Not war der Behaglichkeit und dem Wohlstand gewichen. “Man hatte es geschafft.”

Weitere Informationen rund um die “Von-Velen-Anlage” finden Sie auf der Hompage www.von-velen-anlage.de. Und wenn auch Sie eine Reise durch die Geschichte Papenburgs unternehmen wollen: Die “Von-Velen-Anlage” ist zwischen dem 1. April und dem 15. Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr 30 geöffnet. Die Zeitreise kostet 2 Euro pro Person.

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