Eintauchen in die mystische Welt von Tutanchamun und Co.
30. September 2009 um 08:30 Uhr | In Reisebericht | kommentieren“Pharaos Volk – Mensch und Alltag im alten Ägyten” – neue Sonderausstellung in Meppen
In den kommenden Wochen weht ein Hauch von Ewigkeit durch die “grüne Stadt am Wasser”. Im Archäologischen Ausstellungszentrum in Meppen nimmt die neue Sonderaustellung “Pharaos Volk – Mensch und Alltag im alten Ägypten”ihre Besucher mit auf eine faszinierende Reise in die Vergangenheit der fast 5.000 Jahre alten ägyptischen Hochkultur. Simone Schnase hat sich die zahlreichen Reliefs, Statuen und Abbildungen bereits angeschaut und ist in die mystische Welt der Pharaonen eingetaucht.
Zum Anhören: Pharaos Volk > 02:51 – mp3
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Anlässlich der Ausstellung findet am 25. Oktober übrigens eine Veranstaltung zum Thema “Wellness im alten Ägypten” statt. Tina Kreft, Fachfrau für ägyptische Kosmetikprodukte, wird ihr umfangreiches Sortiment vorstellen und Inhalte und Herstellung erklären. Außerdem können sich Kinder als “Ägypter” schminken lassen.
Die Sonderausstellung an der Meppener Koppelschleuse endet am 22. November und kann dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr besucht werden.
Fürstliche Erlebnisse: Wo einst edle Damen und Herren residierten
27. September 2009 um 20:24 Uhr | In Freizeit-Tipps | kommentierenEindrucksvolle Schlösser und Herrenhäuser halten die Erinnerung lebendig
Sie liegen meist hinter dichten Hecken und knorrigen alten Bäumen versteckt, abseits der großen Straßen: Malerische Schlösser und prächtige Herrensitze zeugen von der bewegten Vergangenheit des Emslandes. Im Laufe der Jahrhunderte war die landschaftlich reizvolle Region Heimat vieler adeliger Herren. Sie kamen und gingen, regierten oder verwalteten das Land und hinterließen eindrucksvolle Bauten.
Mitten auf dem Hümmling ließ Kurfürst Clemens August im 18. Jahrhundert ein wahrlich architektonisches Juwel errichten: Schloss Clemenswerth in Sögel. Die sternförmige Anlage des Jagdschlosses ist europaweit einzigartig und zählt zu den reizvollsten Denkmälern des Spätbarocks. Das prachtvoll gestaltete Hauptschloss mit seinen acht Pavillons beheimatet heute eindrucksvolle Sammlungen des Emslandmuseums zum Leben am Hofe sowie zur kurfürstlichen Jagd.
Im barocken Stil präsentiert sich auch das Wasserschloss Dankern bei Haren. Bis 1729 war es Verwaltungszentrum des alten Amtes Meppen und ist heute der Mittelpunkt des Ferienzentrums Schloss Dankern. Neben einem reich verzierten Triumphportal im Eingangsbereich ist insbesondere das so genannte „Stübchen“ ein echtes Highlight. Dieser kleine Raum ist vom Boden bis zur Decke komplett mit blau-weißen Delfter Kacheln ausgekleidet – ein Kleinod, das seines gleichen sucht.
Ein paar Kilometer weiter nördlich lockt in Aschendorf das Gut Altenkamp zu einer Stippvisite. Der einstige Sitz des Drosten, wie der adelige Verwalter des Emslandes genannt wurde, besticht schon von Außen durch seine prächtige Klinker-Fassade im holländisch-norddeutschen Stil und durch seinen imposanten Lustgarten. Im Inneren beherbergt das Guthaus ein Ausstellungszentrum, das für seine außergewöhnlichen Kunstausstellungen weit über die Landkreisgrenze hinaus bekannt ist.
Weitere malerisch gelegene, bemerkenswerte Gutshäuser, die allerdings nur nach vorheriger Absprache zu besichtigen sind, sind das Gut Düneburg und das liebevoll restaurierte Haus Landegge bei Haren sowie das Gut Stovern in Salzbergen. Darüber hinaus sind auch die mittelalterlichen Burgmannshöfe in Haselünne einen Abstecher wert. Diese kleinen Festungen halten in der ältesten Stadt des Emslandes die Erinnerung an die Zeiten von Rittern und Burgfräulein lebendig – so etwa der Westerholtsche Burgmannshof, der aus dem Jahre 1385 erhalten geblieben ist.
Im Gegensatz zu den Burgmannshöfen sind von den stolzen Burgen, die einst über den emsländischen Ortschaften thronten, heute nur noch wenige Überreste vorhanden, beispielsweise die Wallanlage der Aseburg in Aselage oder der Burgpark Venhaus in Spelle. Dabei zeigt dieser Park mit seinen Gebäuden, Wassergräben und einer Zugbrücke, wie die Burganlage Venhaus früher wohl ausgesehen haben mag.
Weitere Informationen:
Emsland Touristik GmbH, Ordeniederung 1, 49716 Meppen, Tel. 05931 – 442266, info@emsland.com
Und ich taufe dich hiermit feierlich auf den Namen “Amisia”
25. September 2009 um 07:30 Uhr | In Reisebericht | kommentierenSchiffstaufe in der Schifferstadt Haren (Ems)
Bei strahlend schönem Spätsommerwetter fanden am vergangenen Wochenende in Haren die traditionellen Püntetage statt. Die Schifferstadt an der Ems präsentierte sich am Samstag und Sonntag maritim mit einem Shantyfestival, einem Kunsthandwerksmarkt, einem Drachenbootrennen und vielen Hochzeiten: Auf der Spitzpünte „Helene“ nutzten zahlreiche Paare die Gelegenheit, im wahrsten Sinne des Wortes in den Hafen der Ehe einzulaufen. Höhepunkt des Festes war in diesem Jahr allerdings keine Eheschließung, sondern eine Taufe. Simone Schnase mit Einzelheiten zu diesem besonderen Ereignis.
Zum Anhören: Taufe der Amisia > 02:48 – mp3
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Eins fehlt der neuen Amisia im übrigen doch noch, nämlich ein bisschen mehr Farbe. Vergleicht man sie mit ihrer Vorgängerin, die in gelb, grün, blau und weiß schon von Weitem gut zu erkennen war, sieht sie noch recht blass und unscheinbar aus. Aber auch das soll sich noch ändern, und dann hat Haren neben seinen farbenfrohen Museumsschiffen auch in Zukunft wieder einen fahrtüchtigen, modernen Blickfang im Hafen.
Heikle Aktion: Neues Zuhause für den “Mammut”
24. September 2009 um 07:32 Uhr | In Reisebericht | kommentierenTiefpflug “Mammut” in Hallenrohbau gehoben
Er ist der größte Pflug der Welt und ist bereits seit Jahren im Emsland Moormuseum in Geeste/ Groß-Hesepe beheimatet. Jetzt ist der so genannte “Mammut” von seinem bisherigen Platz im Außengelände des Museums umgezogen in den Hallenrohbau des neuen Informationszentrums des Internationalen Naturparks Bourtanger Moor gehoben worden. Eine Aktion, die deutschlandweit ein großes Medienecho hervorrief. Schließlich war dieser “Umzug” nicht ohne. Ob trotzdem alles reibungslos verlaufen ist, verrät Dr. Michael Haferkamp, Leiter des Emsland Moormuseums.
Zum Anhören: Tiefpflug Mammut > 02:36 – mp3
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Das Emsland Moormuseum ist aber nicht nur allein wegen des “Mammut” sehenswert. Besucher tauchen hier ein in die Zeit, als das Moor noch ein lebensfeindliches Gebiet war.
Mit 14 Moorkolonien hat Ende des 18. Jahrhunderts alles angefangen: Das „Bourtanger Moor“ wurde auf deutscher Seite besiedelt und so zum Lebensraum für den Menschen. Das Leben im Moor ist für die frühen Siedler hart und entbehrungsreich gewesen. Wie sehr die Menschen damals ums tägliche Überleben kämpfen mussten und welch mühseligen Arbeiten sie nachgingen, zeigt das Emsland Moormuseum in Groß Hesepe. Hier erleben die Besucher das „Moor im Spannungsfeld von Natur und Technik“ – die Geschichte der Moorkultivierung zum Sehen, Hören und Anfassen.
Zum Anhören: Moormuseum > 05:04 – mp3
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Weitere Informationen rund um das Moormuseum finden Sie auf der Homepage des Museums unter www.moormuseum.de.
“Am seidenen Faden” – Marionetten erobern die Emsmetropole
22. September 2009 um 07:26 Uhr | In News | kommentieren14. Internationales Fest der Puppen in Lingen
Es ist in seiner Form eines der renommiertesten Figurentheaterfestivals in Norddeutschland: Das “Internationale Fest der Puppen” in Lingen. Seit 1983 wird dieses einmalige Theaterfestival regelmäßig in Lingen vom Theaterpädagogischen Zentrum ausgerichtet und hat sich zu einem Besuchermagneten für kleine und große Puppen-Liebhaber gemausert.
In diesem Jahr locken die Puppen vom 23. bis 27. September in die Stadt an der Ems. Innerhalb von fünf Tagen werden unter dem Motto “Am seidenen Faden” acht internationale Theatergruppen und Einzelkünstler aus Deutschland, den Niederlanden und Tschechien 17 Vorstellungen auf sechs verschiedenen Bühnen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zeigen.
“Am seidenen Faden” lautet das diesjährige Thema und nimmt damit direkten Bezug auf das neu entstandene Lingener Marionettentheater im Professorenhaus. Dabei handelt es sich um ein künstlerisches Kleinod mit 18 Plätzen, bei dem seit vielen Jahren mit unglaublichem ehrenamtlichen Einsatz unter der Leitung von Michael Sänger ein Spielbetrieb aufrechterhalten wird, der landesweit seinesgleichen sucht. Aus diesem Anlass widmet sich das TPZ Lingen einer traditionellen Spielform des Puppentheaters, die nichts an ihrer Aktualität eingebüßt hat.
Ein weiterer Aspekt ist die Begegnung von Bildender Kunst und Figurentheater. Dafür stehen große Namen wie Picasso, Cocteau, Satie. Klee und der in Lingen geborene Harry Kramer. Von Kramer werden Figuren des “Mechanischen Theaters” aus den 50er Jahren in Kooperation mit dem Kunstverein in der Kunsthalle Lingen zu sehen sein. Damit wird die enge Verzahnung von Festival und kontinuierlicher künstlerischer Arbeit in der Sparte Puppenspiel untermauert. Zudem soll hiermit auch die Zusammenarbeit zwischen dem Kunstverein Lingen und dem TPZ Lingen weiter ausgebaut werden.
Weitere Informationen rund um die verschiedenen Theater-Vorführungen stehen im Internet unter www.fest-der-puppen.de zur Verfügung.
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