Nur Fliegen ist schöner – das Emsland aus der Vogelperspektive

20. September 2009 um 13:44 Uhr | In Freizeit-Tipps | kommentieren

Lautlos mit Bussarden um die Wette durch die Lüfte gleiten

Über den Wolken (Foto: Patrick Rolfemeyer)Ob zu Lande mit Wanderschuh und dem guten alten Drahtesel oder zu Wasser per Kanu, Floß oder Motorboot – die Wege, dass Emsland zu entdecken sind so vielfältig wie die Region selbst. Doch wie heißt es bekanntlich: Nur Fliegen ist schöner.

Und so bietet sich Besuchern und Einheimischen im Emsland auch die Gelegenheit, die Landschaft mit all ihren Facetten einmal aus der Vogelperspektive zu betrachten. In Surwold und Haren/ Dankern gehen sie im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft.

Eine Blanik L13 beim Start (Foto: Patrick Rolfemeyer)Lautlos wie ein Vogel durch die Lüfte gleiten und das Emsland von oben als eine Art Miniaturlandschaft erleben: Ein Flug in einem Segelflugzeug ist ein Abenteuer, das seines Gleichen sucht. Auf dem Flugplatz in Surwold nehmen die Piloten des Luftsportvereins Papenburg regelmäßig Gäste mit an Bord ihrer doppelsitzigen Flugzeuge auf eine Reise in die Weite des Emslandes. Nach dem spannenden Start, bei dem der Flieger mit Hilfe einer Seilwinde auf eine bestimmte Ausgangshöhe gebracht wird, kreist das Flugzeug dann zusammen mit Bussarden in der Thermik um die Wette – ein kleines Stückchen Freiheit bis zum nächsten Landeplatz.

Die ATP-Teststrecke in Papenburg aus südlicher Richtung (Foto: Patrick Rolfemeyer)Eine andere Möglichkeit, „leicht“ in die Lüfte zu entschwinden und fernab des Alltags einfach über den Dingen zu schweben, ist ein Flug in einem Ultraleichtflugzeug. Auf den Flugplätzen in Surwold und Haren/ Dankern heben Piloten und ihre Passagiere mit motorisierten Gleitschirmen, Motordrachen oder ultraleichten Motorseglern ab. All diese leichten Flieger bewegen sich mit 150 km/h durch die Lüfte fort, können die Geschwindigkeit aber auch auf die Hälfe drosseln – so steht Erinnerungsfotos der kleinen und großen Schätze des Emslands aus luftiger Höhe nichts im Wege.

Mit dem Ballon das Emsland erobern (Foto: Tourenmacher)Ein Erlebnis, das wohl niemand vergisst und von dem nahezu jeder schwärmt ist auch eine Ballonfahrt. Diese einmalige Luftreise beginnt wahlweise in Lingen, Meppen oder Twist. Von dort aus schweben die Passagiere fast lautlos über die Region und blicken auf malerische Landschaften, die unter dem Ballon dahin gleiten. Nach eineinhalb Stunden kehren sie wieder zur Erde zurück und werden schließlich von ihrem Piloten mit der traditionellen Ballönertaufe in den Adelsstand der Ballonfahrer aufgenommen – der krönende Abschluss unvergesslicher Stunden.

Morgens 5:17 Uhr, während die Sonne aufgeht passierte die Celebrity Equinox die Jan-Berghaus-Brücke (Foto: Patrick Rolfemeyer)Doch egal für welches Luft-Abenteuer man sich im Emsland entscheidet – wer einmal das Gefühl grenzenloser Freiheit kennen gelernt hat, den lässt die „Faszination Fliegen“ so schnell nicht los. Wie sagte einst der italienische Künstler Leonardo da Vinci: „Wenn du das Fliegen einmal erlebst, wirst du für immer auf der Erde wandeln mit deinen Augen himmelwärts gerichtet, denn dort bist du gewesen und dort wird es dich immer wieder hinziehen“.

Weitere Informationen:
Luftsportverein Papenburg, Flugplatzstraße, 26903 Surwold – Börgerwald, Tel.: 04965 – 1079, Info@Segelflug-Papenburg.de
Fliegerclub Haren/ Dankern e.V., Flugplatz, 49733 Haren (Ems), Tel.: 05932 – 5361, info@flugplatz-dankern.de
Tourenmacher, Rheiner Str. 94, 48282 Emsdetten, Tel. 02572 – 98620, Fax. 02572 – 986226, info@tourenmacher.de

21 Bands, 6 Bühnen, 3 Tage – ganz Lingen in Party-Laune

18. September 2009 um 06:28 Uhr | In Reisebericht | kommentieren

Altstadtfest in Lingen vom 18. bis 20. September 2009

Altstadtfest in Lingen 2009Wenn in Lingen gefeiert wird, dann aber richtig – das gilt insbesondere für das alljährliche Altstadtfest, das sich auch außerhalb des Emslandes einen Namen gemacht hat. Bereits zum 29. Mal verwandelt sich die Emsstadt zu einem regelrechten Mekka für Musikfans aller Couleur. Ob Rockklassiker der 70er, 80er und 90er Jahre, aktuelle Chartstürmer oder Indie-Pop aus deutschen Landen: Das Altstadtfest hat für jeden etwas passendes zu bieten. Was Sie über die Party des Jahres wissen müssen und welche Highlights Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen dürfen, hat Mario Köhne für Sie zusammengefasst.

Zum Anhören: Altstadtfest in Lingen > 02:21 – mp3

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Wo wann welche Band spielt erfahren Sie auf der Homepage der Stadt Lingen.

Erfahrungen sammeln, Kontakte knüpfen und gewappnet sein für das Berufsleben

16. September 2009 um 16:21 Uhr | In Reisebericht | kommentieren

Musealog – eine Qualifizierungsmaßnahme für Kulturwissenschaftler

Musealog - eine Qualifizierungsmaßnahme für KulturwissenschaftlerEinen Job in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrisen zu finden ist nicht immer einfach – davon können auch Akademiker, die ihr Studium erfolgreich absolviert haben ein Lied singen. “Nach meinem Studium der Kulturwissenschaften werde ich Taxifahrer” lautet oft ein an sich witzig gemeinter Satz von Geisteswissenschaftlern, der aber durchaus einen ernsten Hintergrund hat. Da im Studium oft die Praxiserfahrung zu kurz kommt, fällt es den Akademikern nicht leicht, einen Job zu finden. Abhilfe verspricht seit einigen Jahren das Projekt “Musealog”, eine Qualifizierungsmaßnahme für Kulturwissenschaftler. Was sich hinter diesem Pojekt verbirgt und wie das Fazit der “Musealogen” ausfällt, hat Anke Westerkamp in Erfahrung gebracht. Sie war dabei, als dem diesjährigen Jahrgang die Abschluss-Zertifikate überreicht worden sind.

Zum Anhören: Musealog > 02:18 – mp3

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Eines der Ergebnisse der diesjährigen Musealogen können Sie übrigens ab Donnerstag im Emslandmuseum in Lingen in Augenschein nehmen. Um 19 Uhr wird dann die neue Sonderausstellung “Namen, Rätsel, fromme Sprüche… Geheimnisvolle Zeichen und Innschriften” eröffnet. Was Sie in dieser Ausstellung erwartet hören Sie demnächst im Reisetagebuch – spannend klingt die Ausstellung allemal.

Von Affe bis Zebra: ein tierisches Vergnügen für die ganze Familie

14. September 2009 um 07:33 Uhr | In Freizeit-Tipps | kommentieren

Die Tierparks in der Region faszinieren mit exotischen Tieren

Sie verzaubern und beeindrucken seit jeher die Menschen: exotische Tiere aus fernen Ländern. Bereits vor über vier Tausend Jahren hielt ein chinesischer Kaiser an seinem Hof verschiedene Tierarten und legte somit den Grundstein für Zoos und Tiergärten in aller Welt. Auch heute noch ist die „Faszination Zoo“ ungebrochen.

Ein Waldbison, dessen Ställe bei Gratisführungen nach Möglichkeit besichtigt werdenRund 1.000 kleine und große „Stars“ aus 100 verschiedenen Tierarten – im Tierpark Nordhorn gibt es das ganze Jahr über Neues zu entdecken. Der „Familienzoo im Grünen“ ist längst bei Jung und Alt als lohnendes Ausflugsziel bekannt. Neben munteren Seehunden, neugierigen Totenkopfäffchen und grazilen Leoparden bieten vor allem die Waldbisons einen eindrucksvollen und unvergesslichen Anblick.

Bauer Harm auf dem historischen Vechtehof im Tierpark NordhornEin Muss bei jedem Besuch im Tierpark ist eine Stippvisite auf dem historischen Vechtehof. Dort sind vom Aussterben bedrohte Tierarten und alte Haustierrassen beheimatet. Bentheimer Landschafe, Twentse Landgänse und Krainköppe: Gemeinsam mit Bauer Harm leben die Tiere auf dem über 100 Jahre alten originalen Bauernhof.
Neuestes Highlight am Vechtehof ist „De Mallejan“ – ein uriger Kolonialwarenladen mit historischer Gaststätte.

Nachwuchs im Tierpark: Seehundweibchen "Janna" (Foto: Tierpark)Abgerundet wird der Ausflug in den zehn Hektar großen Tierpark durch regelmäßige Schaufütterungen mit Informationen rund um die Tiere sowie durch die liebevoll angelegten Gartenanlagen. Und aufgepasst: In einem begehbaren Gehege kreuzen sogar die kleinen, frechen Pampashasen ohne Scheu die Wege der Besucher.

Die AlpakasTierliebhaber kommen auch im Emsland auf ihre Kosten. Mitten auf dem Hümmling lockt der „Tierpark Eisten“ mit Nasenbären, Kängurus und einem vietnamesischem Hängebauchschwein. Mehr als 25 verschiedene Tierarten leben inzwischen in dem kleinen Zoo. Besonders stolz ist der Tierpark auf seine französischen Berberaffen, die in einem großen Freigehege ausgelassen herumtollen. Für den jüngsten Affen-Nachwuchs wird am 19. und 20. September sogar ein großes Namensfest gefeiert. Die Zoobesucher können dann Namensvorschläge machen und Tierpatenschaften übernehmen – und das übrigens nicht nur für die Berberaffen.

Achtung: Momentan wird in Eisten allerdings noch eifrig gewerkelt. Bald soll es dort heißen: Der Dschungel ist los. Dann können die Besucher unter anderen einen Albino Netz-Tigerpython bestaunen oder in einem gemütlichen Dschungelcafé entspannen.

Einer der 15 Asiatischen Elefanten des "Dierenparks" in EmmenAuf der Suche nach einem ganz besonderen Zoo lohnt sich zudem ein Abstecher in die benachbarten Niederlande. Im „Noorder Dierenpark“ in Emmen unternehmen Klein und Groß eine Reise um die ganze Welt. Ob in weiten Savannen oder im dichten Dschungel – überall treffen sie auf „tierische Vertreter“ eines jeden Kontinents. Begegnungen mit Kodiakbären aus Nordamerika, Elefanten aus Asien und Giraffen aus Afrika stehen hier auf der Tagesordnung.

Weitere Informationen:
Tierpark Nordhorn, Heseper Weg 140, 48531 Nordhorn, Tel. 05921 – 712000
Tierpark Sögel-Eisten, Moorweg 1, 49751 Eisten, Tel. 05952 – 941 26 76
Noorder Dierenpark / Zoo Emmen, Hoofdstraat 18, 7801 BA Emmen, Tel. + 31 (0) 591 – 850850

European Heritage Days – Sonntag ist “Tag des offenen Denkmals”

12. September 2009 um 11:04 Uhr | In News | kommentieren

Thema am 13. September 2009: Historische Orte des Genusses

Tag des offenen Denkmals in DeutschlandAls der Europarat 1991 die European Heritage Days ausruft, konnte keiner ahnen, dass sich diese “Tage des offenen Denkmals” zu einem wahren Besuchermagneten entwickeln würden. Mitlerweile beteiligen sich alle europäischen Länder an diesem Projekt und Millionen von Besuchern beweisen jedes Jahr eindrucksvoll aufs Neue, dass Denkmäler keineswegs verstaubte Überbleibsel der Geschichte sind – sie sind vielmehr voller Leben und verzaubern durch ihren besonderen Charme. Auch in diesem Jahr steht der “Tag des offenen Denkmals” wieder auf dem Programm – und zwar am morgigen Sonntag.

Die Herrenmühle in MeppenIn ganz Deutschland werden mehr 7.500 Bau- und Bodendenkmale für interessierte Besucher offen stehen. Unter dem Motto “Historische Orte des Genusses” haben Geschichtsfreunde und Kulturliebhaber dann die Gelegenheit, Blicke hinter sonst oft verschlossene Türen zu werfen. Dabei lässt das diesjährige Motto viel Freiraum. Denn Orte des Genusses, der Freude und der Erholung gibt es überall. Sie sind ebenso vielfältig wie individuell. Für den einen ist es sein Garten oder ein öffentlicher Park, für den anderen ein Konzertsaal, ein Gasthof oder der heimische Platz vorm Kamin…

Gut Altenkamp in Aschendorf - immer einen Besuch wert“Historische Orte des Genusses” sind natürlich auch im Emsland zu finden. Insgesamt über 30 Kulturdenkmäler sind zwischen Papenburg und Salzbergen unter fachkundiger Führung kostenlos zu besichtigen.

Hier finden Sie eine Übersicht der offenen Denkmäler im Emsland: mehr…

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