Schloss Clemenswerth verabschiedet sich in Winterpause
31. Oktober 2009 um 14:15 Uhr | In News | kommentierenEmslandmuseum in Sögel (eigentlich) nur noch an diesem Wochenende geöffnet
Eigentlich endet die Saison auf Schloss Clemenswerth in Sögel offiziell am 31. Oktober. Da aber das Wetter mild und der 1. November ein Sonntag ist, haben Besucher in diesem Jahr einen Tag länger die Gelegenheit, dass einzigartige barocke Jagd-Schloss zu besichtigen. Und um die Zeit bis zum erneuten Saisonstart am 1. April 2010 ein wenig zu verkürzen, öffnet das Emslandmuseum erstmals zu verschiedenen Veranstaltungen auch innerhalb der Winterpause seine Türen.
So läuft bereits vom 6. November bis 10. November eine kleine Präsentation zum Thema „Tischkultur“. In ihr werden verschiedene festlich eingedeckte Tafeln präsentiert. Im Hauptschloss ist ein solch festlicher Tisch für besondere Anlässe zu sehen; im Pavillon Clemens August wird eine Tafel mit einem in den 1920er Jahren gestaltetem expressionistischem Service präsentiert.
Ebenfalls als Veranstaltungsreihe im Programm ist die „Taschenlampenführung für Kinder“. Am 17. und 25. November sowie am 3. Dezember können die Schlossanlage im Lichtschein einer Taschenlampe erkunden.
Am 6. Dezember, von 11 bis 19 Uhr findet der Adventsmarkt „Advent auf Schloss Clemenswerth“ statt, der bereits seit vielen Jahren vor der historischen Kulisse des Schlosses Besucher nach Sögel lockt. Während sich der Markt bisher auf wenige Stände beschränkte, präsentiert er sich in diesem Jahr mit einem umfangreicherem Angebot und zahlreichen neuen Attraktionen. An mehr als 30 verschiedenen Ständen stehen eine Vielzahl verschiedener handgearbeiteter Produkte zum Verkauf.
Taschenlampen verboten – wenn romantische Lichter den Weg weisen
30. Oktober 2009 um 18:53 Uhr | In Freizeit-Tipps | kommentierenErstes „Lichterfest“ im Gartenlabyrinth in Haselünne
Ein Streifzug durch ein Labyrinth ist ein wahres Erlebnis für alle Abenteuerlustigen. Den richtigen Weg durch die kunstvoll verschlungenen Wege zu finden ist jedoch nicht immer so einfach. Im Gartenlabyrinth in Haselünne wird der Orientierungssinn von Jung und Alt nun auf eine ganz besonders harte Probe gestellt: Am 31. Oktober und 1. November können Besucher das Labyrinth beim „Lichterfest“ erstmals in der Dämmerung erobern – Taschenlampen sind dabei allerdings strikt verboten.
Zwischen 18 und 20 Uhr erstrahlt das Gartenlabyrinth in unmittelbarer Nähe zur Biberburg in einzigartigem Lichterglanz. Laternen, Kerzen und verschiedene andere Lichter weisen den kleinen und großen Entdeckern den vermeintlich richtigen Weg durch die verschiedenen kleineren Irrgärten, die sich schließlich zu dem großen Gartenlabyrinth zusammenfügen. Ob im Irrgarten, im Labyrinth der Antike, im Rosen- oder im Wasserlabyrinth: In außergewöhnlicher Atmosphäre kommen im schummrigen Licht Abenteuerlustige aber auch Romantiker gleichermaßen auf ihre Kosten.
Rechts oder links? Geradeaus oder doch wieder ein Stück zurück? Im Bereich des Irrgartens wandeln die Besucher durch ein raffiniert angelegtes Wegesystem von 830 Metern Länge – kleine Überraschungen inklusive. Gute 30 Minuten sind eigentlich für die Suche nach dem richtigen Weg eingeplant. Im schwachen Schein von Laternen kann der Gang durchs Grün beim „Lichterfest“ aber durchaus auch schon ein wenig länger dauern.
In der Dämmerung wirkt vor allem das Labyrinth der Antike wie verzaubert. Dort werden Labyrinth-Liebhaber auf magische Weise von den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft zu einem malerischen römischen Atrium geführt. Ein Muss für alle Romantiker ist jedoch das Rosenlabyrinth: In vier so genannten Liebesecken und in einem Rosenpavillon können sie bei Kerzenschein verweilen und den Sternenhimmel betrachten.
Das Gartenlabyrinth in Haselünne ist übrigens am 31. Oktober und 1. November auch bereits vor dem „Lichterfest“ geöffnet. Ab 10 Uhr steht einem erlebnisreichen Rundgang bei Tageslicht nichts im Wege. Und wer von Labyrinthen und Irrgärten nicht genug bekommen kann: Noch bis Anfang November laden auch die Maislabyrinthe der Familie Hulsmeier in Emsbüren sowie das des Ferienhofes Meutstege in Haren zu einem ver(w)irrten Gang durchs Grün ein.
Weitere Informationen:
Das Gartenlabyrinth, Am Glockenturm 9, 49740 Haselünne, Tel. 05961 – 91 69 90
150 Jahre “schwarzes Gold” in Deutschland
29. Oktober 2009 um 06:53 Uhr | In Reisebericht | kommentierenSonderausstellung in Lingen zur Erdöl- und Erdgasförderung
Vor genau 150 Jahren war in Wietze, nördlich von Hannover, die weltweit erste Ölbohrung erfolgreich – ein Meilenstein in der Geschichte der Erdöl- und Erdgasindustrie. Aus diesem Anlass wird momentan in Lingen eine kleine, aber feine Sonderausstellung unter dem Titel „Zukunft braucht Energie – 150 Jahre Erdöl und Erdgas aus Deutschland“ gezeigt. Dabei werden die frühen Pionierleistungen ebenso gewürdigt wie der ständige Drang nach technologischem Fortschritt.
Zum Anhören: Ausstellung “150 Jahre Erdöl” > 03:40 – mp3
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Wenn Sie sich für das “schwarze Gold” interessieren, sollten Sie unbedingt auch einmal einen Abstecher nach Twist machen – dem “emsländischen Texas”. Dort prägen nicht nur “Ölpumpen” und “Pipelines” das Landschaftsbild, sondern dem Weg des „schwarzen Goldes“ ist sogar ein eigenes Museum gewidmet. Seit mittlerweile zehn Jahren informiert das Erdöl-Erdgas Museum in Twist über dieses spannende Thema. Ursprünglich in den Kellerräumen des Heimathauses untergebracht, ist das Museum nun in sein neues Domizil direkt gegenüber dem Heimathaus umgezogen. In modernen, hellen Räumen hat das Museum hier Antworten auf (fast) alle Fragen, die den Besuchern unter den Nägeln brennen: Wie entstehen Erdöl und Erdgas? Wie können die Rohstoffe gefunden werden? Und was hat eigentlich der Bentheimer Sandstein mit dem Erdöl zu tun?
Zum Anhören: Erdöl-Erdgas-Museum > 03:35 – mp3
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Ergänzt werden die Ausstellungen im Erdöl-Erdgas Museum durch einen Skulpturengarten mit Großobjekten aus dem Bereich der Erdölförderung. Hier haben die Besucher Gelegenheit, unter anderem eine originale Rettungsinsel von einem Bohrturm in der Nordsee einmal aus der Nähe zu betrachten – und natürlich dürfen auch hier die typischen „Ölnicker“ nicht fehlen.
Aufbau der Gedenkstätte Esterwegen nimmt Formen an
27. Oktober 2009 um 15:29 Uhr | In Reisebericht | kommentierenGegen das Vergessen: Erster Bauabschnitt des Projektes vorgestellt
Das Konzentrationslager Esterwegen steht als „grüne Hölle am Wegesrand“ für eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Tausende Menschen sind dort gequält und ermordet worden. Jetzt entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Lagers Esterwegen eine Gedenkstätte. Gestern wurde nun der erste Bauabschnitt für den Aufbau dieser Gedenkstätte vorgestellt.
Symbolisch wurden drei Stahlplatten installiert, die einen ehemaligen Wachturm im Häftlingsbereich des KZ Esterwegen darstellen sollen. Ein erster Schritt, um auch zukünftig die Erinnerung an die nationalsozialistische Vergangenheit im Emsland wach zu halten. Inga Graber war gestern vor Ort.
Zum Anhören: Gedenkstätte Esterwegen > 03:30 – mp3
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Ab 2011 können Sie sich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Esterwegen vor Ort über die Vergangenheit informieren. Bis die Bauarbeiten an der Gedenkstätte abgeschlossen sind, können Sie aber bereits jetzt Rundgänge über das einstige Lagergelände unternehmen. “Zeitfenster”, alte Fotos und Zitate von ehemaligen Häftlingen lasen die Besucher erahnen, was sich einst hier abgespielt hat. Rebekka Gaebel hat sich in Esterwegen bereits auf eine Zeitreise begeben.
Zum Anhören: Rundgang Gedenkstätte Esterwegen > 04:08 – mp3
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Weitere Informationen über die zukünftige Gedenkstätte Esterwegen finden Sie auf der Homepage www.gedenkstaette-esterwegen.de.
“Tatort”-Kommissare ermitteln heute wieder im Centralkino
25. Oktober 2009 um 08:18 Uhr | In News | kommentierenGemeinsam mehr von dem Kultkrimi schlechthin
Eingefleischte “Tatort”-Fans wissen es längst: Der Kultkrimi am Sonntagabend wird nicht mehr auf dem heimischen Sofa geguckt, sondern im Kino. Im Lingener Centralkino heißt es auch heute Abend wieder Vorhang auf: Große Leinwand, große Spannung und ein Tatort-Quiz, bei dem es Kinogutscheine zu gewinnen gibt.
Dieses mal erwartet die Krimifans: “Tempelräuber” (WDR). Einlass ist ab 19: 45 Uhr, Beginn – wie vom “Tatort” nicht anders gewohnt – um 20:15 Uhr. Der Eintritt für diese besondere Verbrecherjagd ist frei.
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