Wolfsdame Adele muss endlich nicht mehr alleine heulen
31. März 2010 um 18:05 Uhr | In Reisebericht | kommentierenDer Tierpark Nordhorn hat Zuwachs bekommen. Seit fast zwei Monaten hat hier nur noch ein einziger Wolf einsam den Mond
angeheult. Seit heute morgen ist er nun endlich nicht mehr allein. Inga Graber war dabei, als die neuen Artgenossen in das Wolfsgehege einzogen.
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Neben den Oster-Aktionstagen sind die neuen Wölfe doch ein guter Grund, an den kommenden Feiertagen einen Ausflug in den Tierpark Nordhorn zu unternehmen!
Weitere Informationen gibt es unter www.tierpark-nordhorn.de
Für Augen und Ohren: “Raumkunst” auf Schloss Clemenswerth
30. März 2010 um 17:24 Uhr | In Reisebericht | kommentierenDie Ausstellungsreihe “ForumFormClemenswerth” präsentiert bereits seit Jahrzehnten ausgewählte zeitgenössische Kunst und Keramik. Mit Werken des Keramikermeisters Acki Jürgens und des Künstlers Ansgar Silies wurde nun auf Schloss Clemenswerth
die 150. Ausstellung dieser Reihe eröffnet. Simone Schnase hat sie sich angesehen.
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Der Klang der “Töpfermusik”, die Silies im übrigen dem Keramiker Acki Jürgens gewidmet hat, kann man
im Original nur sehr leise, ohne Bässe und durch den Grammophontrichter verzerrt hören. Das Baumhaus hingegen lebt unter anderem von tieffrequenten Vibrationen. Ansgar Silies hat hier nicht nur einen Lautsprecher, sondern auch Körperschallwandler, die das Objektmaterial selbst zum Schwingen und Klingen bringen, verwendet.
Noch bis zum 6. Juni ist die Ausstellung “Raumkunst” auf Schloss Clemenswerth zu sehen. Weitere Informationen gibt es unter www.clemenswerth.de
Grenzenloses Radfahrvergnügen auf der „United Countries Tour“
27. März 2010 um 07:58 Uhr | In Freizeit-Tipps | kommentierenZwei Länder, eine Radtour: Auf der „United Countries Tour“ lernen Radler die eindruckvolle Landschaft dies- und jenseits der deutsch-niederländischen Grenze kennen.
Dabei kommen Naturliebhaber und Abenteuerlustige auf dem 600 Kilometer langen Radwegenetz gleichermaßen auf ihre Kosten. Ob auf Tagestouren oder auf mehrtägigen Radwanderungen: Die Tour kann auf vielfältigen und abwechslungsreichen Wegen erkundet werden. Schwerpunkte bilden die 180 Kilometer lange „Smokkelroute“ und die 220 Kilometer lange „Pionierroute“ – beide ein Muss für passionierte Radwanderer und solche, die es werden wollen.
Alte, geheimnisvolle Schleichwege in der Grenzregion sind nicht nur Zeugnisse der traditionellen Verbindung zwischen den Ländern, sondern auch die letzten Spuren der einstigen Schmuggler. Auf der „Smokkelroute“ fahren Radler entlang alter Bachläufe, blühender Felder und über kurvenreiche Wege. Einige der Straßen sind sogar noch als alte Schmuggelrouten gekennzeichnet und lassen Erinnerungen an den „kleinen Grenzverkehr“ zwischen Deutschen und Niederländern lebendig werden.
Die “Smokkeltour” führt von Dörpen über Haren nach Bourtange und, je nach Kondition, entweder über Bellingwolde oder direkt zurück nach Dörpen. Links und rechts der Strecke gibt es neben wunderschönen Landschaften auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Landwirtschaftsmuseum in Rhede, die Festungsanlage Bourtange oder das Kloster in Ter Apel. Wer ein bisschen mehr Zeit mitbringt, sollte sich auf die “Smokkeroute plus” begeben. Die fünftägige Tour beinhaltet als zusätzliche Tages-Station das beschauliche Papenburg, Deutschlands längste Fehnsiedlung mit blumengeschmückten Klapp- und Drehbrücken, unzähligen Kanälen mit historischen Schiffen und natürlich der berühmten Meyer Werft.
Auf der „Pionierroute“ wird die Geschichte der ersten Siedler im Moor zu neuem Leben erweckt. Hier begegnen die Radwanderer historischen Schätzen und technischen Sehenswürdigkeiten wie den eindrucksvollen „Ölnickern“. Vorbei an weitläufigen Moor- und Heidegebieten und schnurgeraden Kanälen laden Museen wie das Erdölmuseum in Twist zu einer 220 Kilometer langen Reise in Vergangenheit und Gegenwart der Moorlandschaft ein. Die fünftägige Tour führt von Twist über Wietmarschen und Ringe bis nach Emmen und wieder zurück.
Auf der “Pionierroute-Schnupper-Tour” können sich Radfahrer in drei Tagen einen Eindruck von der einzigartigen
deutsch-niederländischen Grenzregion machen. Von Emmen geht es über Twist nach Emlichheim und wieder zurück. Unbedingt empfehlenswert ist hier ein Umweg über Geeste: Im Emsland-Moormuseum inmitten des grenzüberschreitenden Naturparks Bourtanger Moor-Bargerveen ist die Geschichte des Moors und seiner Kultivierung mit vielen Informationen, Exponaten und Bildern sowie einem 30 Hektar großem Außengelände eindrucksvoll dokumentiert.
Weitere Informationen gibt es unter www.united-countries.net und bei der Emsland-Touristik GmbH, Ordeniederung 1, 49716 Meppen, Tel. 05931 – 442266, info@emsland-touristik.de
Ein neuer Investor für den Funpark in Meppen
26. März 2010 um 18:33 Uhr | In Reisebericht | kommentierenKaum, dass der Winter sich verabschiedet hat, kursieren sie wieder: Die Gerüchte um eine mögliche Eröffnung des
Funparks Meppen. Seit Jahren schon soll auf dem Gelände des ehemaligen Gaskraftwerks in Hüntel ein Freizeitpark eröffnet werden, und seit Jahren schon wird der Termin immer wieder verschoben. Simone Schnase hat Meppens Bürgermeister Jan Erik Bohling im Rathaus besucht, um den aktuellen Gerüchten auf den Grund zu gehen.
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Eine verhaltene Antwort, aber besser so, als erneut die Pferde scheu zu machen. Schließlich ist der Hauptinvestor nach wie vor Hennie van der Most, und der hat in den vergangenen Jahren schon oft angekündigt, dass der Funpark nun endlich bald eröffnet werden soll. Das Resultat ist bekannt.
In vier Wochen eröffnet das “Café Koppelschleuse”
25. März 2010 um 15:06 Uhr | In Reisebericht | kommentierenDas Ausstellungszentrum für Archäologie, das Jugend- und Kulturgästehaus, der Kunstkreis Meppen, viel Wasser und viel Natur: Auf dem Gelände an der Meppener Koppelschleuse wird einiges angeboten. Nach einem Ausstellungsbesuch, einem Spaziergang entlang der Schleuse und der Hase oder am Ende einer anstrengenden Kanutour vermisst man hier allerdings ein schönes Plätzchen, wo man Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen kann. Das wird sich nun endlich ändern. Simone Schnase hat die
Baustelle am ehemaligen Kutscherhaus besucht, wo in knapp einem Monat ein Café/ Restaurant eröffnen wird.
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Außerdem kann das Kulturnetzwerk an diesem Tag zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn am 23. April wird darüber hinaus die Kunstschulausstellung im Meppener Kunstkreis eröffnet. Nachmittags wird es also neben Kaffee und Kuchen im neuen Café direkt nebenan ein Kinderprogramm geben, und abends gibt es für die Großen Live-Musik mit Felix Gebhard im “Café Koppelschleuse”.
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