Feinschmecker und Nostalgiefans aufgepasst: Morgen wieder Grünkohlfahrt durch das Hasetal

26. Februar 2009 um 07:38 Uhr | In Kulinarisch, Reisebericht | kommentieren

Herzhaftes Grünkohlessen im historischen Zug

Dass sich deftiges Grünkohlessen und rustikale Kleinbahnatmosphäre sehr gut miteinander kombinieren lassen, stellen die Eisenbahnfreunde Hasetal bereits seit einigen Jahren regelmäßig unter Beweis. In der Winterzeit sind die Grünkohlfahrten im Hasetal-Express ein besonderes Vergnügen, bei dem Nostalgiefans und Feinschmecker gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Morgen ist es wieder soweit – hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:

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Wenn Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sind: Die nächsten Grünkohlfahrten mit dem historischen Hasetal-Express finden am 27.02., 07.03. und 13.03. statt. Abfahrt ist jeweils um 19 Uhr am Bahnhof in Haselünne. Mehr Infos zu den Fahrten finden Sie auf der Hompage der Hasetal Touristik.

Tradition verpflichtet: Auch 2009 werden “Schoosollen” gebacken

2. Januar 2009 um 09:05 Uhr | In Kulinarisch, News | kommentieren

Beliebter Brauch am historischen Vechtehof

Schoosollenbacken auf dem Vechtehof (Foto: Tierpark Nordhorn)Ein alter Grafschafter Brauch, das “Schoosollenbacken”, wird den Tierparkbesuchern am 3. Januar, von 14 bis 21 Uhr am historischen Vechtehof vorgeführt. Um diese Tradition zu pflegen, lädt der Förderverein zum inzwischen 14. Schuhsohlenbacken ein.

Mit alten Waffeleisen werden die schmackhaften “Schoosollen” am historischen Vechtehof im offenen Feuer gebacken und sofort frisch und knusprig zum Kosten angeboten. Die alte Tradition des Waffelbackens war vor Einführung der Elektrizität in der Grafschaft Bentheim bei den Familien üblich und findet heutzutage wieder mehr Interesse. Die Waffeleisen zeigen häufig das “Familienwappen” mit den Namen des Ehepaares und dem Hochzeitsdatum. Die alten Waffeleisen stammen aus vergangenen Jahrhunderten. Vor einigen Jahren fertigte der Förderverein ein Eisen mit dem Bison als Wappentier, dem Namen des Tierparkgründers Heinrich Johannink sowie dem Gründungsdatum des Tierparks an.

Besonders gemütliche Stimmung gibt es im historischen Vechtehof in der warmen Wohnstube, auf der Diele und im Stallgebäude. Selbstgebackene Waffeln, Tee, Glühwein und Eierpunsch werden am offenen Feuer angeboten, draußen am Grillstand gibt es Bratwurst vom Bunten Bentheimer Schwein.

Vechtehofbauer Harm informiert im beleuchteten Stallgebäude über die dort lebenden Nutztierrassen und zeigt das Seilebinden. Der Grafschafter Plattproater-Kring unterstützt wieder mit volkstümlicher Musik die Veranstaltung, die Mitglieder führen alte Trachten vor.

Der Eintritt ist ab 16.30 Uhr frei.

Reisetagebuch-Emsland goes “Kulinarisch”

7. Dezember 2008 um 15:59 Uhr | In Kulinarisch, Reisebericht | kommentieren

Kulinarische Genüsse in der Weihnachtszeit

Ob selbstgemacht, vom Weihnachtsmarkt oder im Restaurant – sie gehören einfach zur Weihnachtszeit dazu: Leckere kulinarische Spezialitäten. Hier erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie im Emsland haben richtig zu schlemmen.

Der Klassiker: “Bookweeten Janhinnerk”

Er wird auf nahezu jedem Weihnachtsmarkt in der Region angeboten: der “Bookweeten Janhinnerk”. Dieser ganz besondere Buchweizenpfannkuchen gilt als die emsländische Spezialität schlechthin. Aber wie wird der Klassiker der emsländischen Küche eigentlich zubereitet und warum heißt er “Janhinnerk”? Fragen, auf die Reisetagebuch-Emsland Reporterin Rebekka Gaebel unbedingt eine Antwort finden wollte. So hat sie sich mit einer Expertin für Buchweizenpfannkuchen in die Küche begeben und ihr bei der Zubereitung dieser Leckerei über die Schulter geschaut.

Kulinarisches zum Anhören: Bookweeten Janhinnerk > 03:38 – mp3

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Wenn Sie die Pfannkuchen selbst einmal zubereiten wollen, dann finden Sie hier das passende Rezept vom “Emsland Moormuseum”.

“Bookweeten Janhinnerk”

Zutaten:
500g Buchweizenmehl
4 Eier
¾ l Kaffee oder Milchkaffee
Speck
Schmalz
Salz


Zubereitung:
Aus dem Buchweizenmehl, dem Kaffee bzw. Milchkaffee, den Eiern und dem Salz bereiten Sie einen dickflüssigen Teig zu und stellen ihn zum Quellen circa 5 Stunden beiseite. Nach dem Ausquellen geben Sie Schmalz in eine Pfanne und braten darin dünne Speckstreifen aus.
Auf die Speckstreifen geben Sie dann eine Kelle Pfannkuchenteig und braten den Buchweizenpfannkuchen auf beiden Seiten braun aus. Guten Appetit!


Zu Besuch in der “Ollen Bäckerei”: Kekse in der nostalgischen Backstube backen

“In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei…”: Ein Ei, Butter, Zucker, Mehl und natürlich viele verschiedene Gewürze. Das sind die Zutaten, die Kinderaugen leuchten lassen, wenn es zu Hause heißt: Wir backen Kekse. Da verwandelt sich die heimische Küche schnell in eine kleine Backstube. Eine dünne Mehlschicht liegt auf den Schränken, Teigreste kleben auf der Arbeitsfläche, der Duft von süßem Gebäck hängt in der Luft. Und natürlich schmecken die selbstgebackenen Kekse am besten, wenn sie gerade aus dem Ofen kommen.

Eine schöne Sache, wenn nicht die eigene Küche danach immer wie ein Schlachtfeld aussehen würde. Doch es geht auch anders: Im Emsland können Hobbybäcker ihre Kekse in einer echten Bäckerei backen – in der „Ollen Bäckerei“ in Geeste.

Zum Anhören: Olle Bäckerei in Geeste > 03:10 – mp3

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Viele Kräuter und die alte “Kochmaschine”: Rustikales auf dem “Kräuterhof Rosen”

Ein kleines rotes Backsteinhäuschen mit einer grünen Eingangstür und einem großen Garten mit diversen Küchenkräutern: Das ist der “Kräuterhof Rosen” in Geeste. Hier stehen – wie es der Name schon andeutet – Kräuter im Mittelpunkt. Und wie es sich für einen echten Kräuterhof gehört, wird natürlich auch mit den zahlreichen Kräutern gekocht. Auf welche kulinarischen Genüsse sich die Gäste des “Kräuterhofes” freuen können? Reisetagebuch-Emsland Reporterin Rebekka Gaebel hat sich in der rustikalen Küche des Hofes einmal umgeschaut.

Kulinarisches zum Anhören: Der Kräuterhof Rosen > 03:24 – mp3

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Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle Feinschmecker

Buchweizenpfannkuchen und selbstgebrannter Schnaps sind nicht die einzigen Spezialitäten des Emslandes. Natürlich gibt es noch viel mehrund zwar so viele, dass man damit einen kompletten Reiseführer füllen kann. Und so können sich Unwissende und Feinschmecker auf eine “kulinarische Entdeckungsreise” durch das Emsland begeben: Sie erfahren, wo man im Emsland einkehren, schlemmen und genießen kann. Genau darüber hat sich Rebekka Gaebel mit Magdalena Ringeling, der Autorin des Buches unterhalten. Erfahren Sie mehr über Restaurants, Rezepte und die “Kneipe um die Ecke”.

Eine hörbare “kulinarische Entdeckungsreise” > 04:45 – mp3

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Das Buch “Eine kulinarische Entdeckungsreise durch das Münsterland und Osnabrücker Land. Mit Emsland und Grafschaft Bentheim” von Magdalena Ringeling, Andre Chales de Beaulieu und Andre Chales de Beaulieu ist im Neuer Umschau Buchverlag erschienen und kostet 29,90 Euro.

In vino veritas: Limitierte Weinedition auf Clemenswerth

6. Dezember 2008 um 16:34 Uhr | In Kulinarisch, News | kommentieren

Neue Gaumenfreuden auf dem Hümmling

Erstmals bringt das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth in diesem Jahr eine limitierte Weinedition heraus, die für Weinkenner und Kunstliebhaber gleichermaßen interessant ist: Der Künstler und Grafiker Frank Hoppmann hat die Etiketten zweier Weine, eines trockenen Rieslings und eines trockenen Dornfelders, mit besonderen Motiven geschmückt.

Ab sofort sind der Rotwein für 12 Euro und der Weißwein für 10 Euro in kleiner Auflage von jeweils 60 Stück im Emslandmuseum Schloss Clemenswerth erhältlich. Bei der ganztägigen Veranstaltung „Advent auf Clemenswerth“ am 7. Dezember kann der Wein ebenfalls direkt vor Ort gekauft werden. Das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth plant, zukünftig jedes Jahr eine limitierte Edition mit Motiven eines Künstlers herauszugeben.

Schlemmen im Emsland

6. Oktober 2008 um 09:51 Uhr | In Kulinarisch | kommentieren

Markt der Genüsse im Emsland Moormuseum in Geeste

Rehbratwurst, Lammeintopf vom Bentheimer Lamm, Pastinakensalat: Kulinarische Spezialitäten wie diese standen am Wochenende im Emsland Moormuseum in Geeste – Groß Hesepe im Mittelpunkt. Das besondere: Es handelte sich fast ausschließlich im regionale Lebensmittel, die von hiesigen Erzeugern produziert werden.
Mit dem Ziel, auf die Lebensmittelvielfalt aufmerksam zu machen, präsentierte der “Markt der Genüsse” unsere heimischen Produkte.

Zum Anhören: Markt der Genüsse > 04:14 – mp3

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Ein kleiner Test: Wissen Sie eigentlich, um welches Gemüse es sich auf dem nebenstehenden Bild handelt? Auf dem “Markt der Genüsse” herrschte weitestgehend Ratlosigkeit unter den Besuchern. Die Auflösung: Das Foto zeigt die fast in Vergessenheit geratenen Pastinaken. Ein regionales Gemüse, das man zumindest einmal probiert haben sollte.

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